In Licht getaucht…

Helga Kury – Hall, 4. Jänner 2008

Schloss Grub in Hallstatt
Auf der Fahrt zum Schloss...

Ich würde Dich in Weiß kleiden, Deine wundervollen Haare in meine Hände nehmen, meinen Blick in Deinem verlieren und diesen Moment nie mehr aufgeben.

Ich würde Dich bei Nacht in mein Boot heben und in mein Schloss entführen, vorbei an schwarzen untiefen der Seele, zappelnden Fischen, schmerzvoll am Hacken hängend und Menschen ernährend oder eitlen Schwänen, Gefieder-reinigend den nahenden Morgen begrüßend…

Wenn die kühlen Schatten den dampfenden See langsam verlassen und nichts schöner ist, als Dein Antlitz im ersten warmen Sonnenstrahl getaucht, in dem Wunder Deines Lächelns.

Rundum weichen bedrohlich wirkende schwarze Tannenumrisse sattem Grün und meine Lippen würden Deine zart berühren, so als ob es das erste Mal in unserem Leben wäre und wir große Vorsicht walten lassen müssten, um den jeweils anderen nicht plötzlich in Rauchschwaden des Sees zu verlieren…

Musik der Eiskristalle an den äußeren, noch jungen Trieben der Äste der Bäume macht sich klirrend bemerkbar, wenn diese individuellen, klaren Frostgebilde mit der Wärme des Tages verschmelzen.

Und schon bald ist die Reise am Ziel der schützenden Schlossmauern angelangt.

Fanfaren der Ankunft, Rosenblüten der Freude und Duft der Liebe Durchziehen begleitend unser Heimkommen.

 

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