2 ohne Sprache

Zwei ohne Sprache...

Nichts, als eine leere Wand vor Augen...
Blick auf die leere Wand...

Beklemmende Stille
Nichts, als beklemmende Stille macht sich breit –
Macht sich bereit
Unaufhaltsam
Das Bleiben der Sprachlosigkeit
Wie ein Elefant –
Grau – wie eine Mauer
Vor mir Hilflosigkeit –
Hinter mir – Du

Dreh` Dich nicht um
Eine Stimme mir rät
Sei still
Sonst ist alles zu spät
Und das Geräusch der Dinge
Und die Lautlosigkeit
Macht sich bereit
Nichts, als ratlose Gesten machen sich breit
Einsame Ruhe
Eingesperrt in einer Truhe
Der Schlüssel ist vergraben
Ich weiß nicht mehr wo

Und der Raum füllt sich nicht
Und der Raum ist nun tot
Tagein, Tagaus wird es stiller
Nacht-ein, Nacht-aus bleibt es fort

 

Helga Kury, Innsbruck 21. Juli 2003, Montag, 21:45h

 

>> Ein Gedicht über einen Streit und die unerträgliche Stille, wenn keiner mehr weiß, was er sagen soll. Im Endeffekt wollen beide dasselbe, doch der Zugang ist versperrt. <<

 

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